– Künstlerische Ausbildung & Privatunterricht –

Ergänzungsfächer der Musiktheorie

Die Ergänzungsfächer der Musiktheorie (Gehörbildung, Musiktheorie, Harmonielehre, Kontrapunkt, Musikgeschichte) sind für den Gesangsunterricht von Bedeutung.

Musiktheorie stellt kleine und große Helfer für Könner und Versteher

Die Ergänzungsfächer Gehörbildung, Musiktheorie, Harmonielehre, Kontrapunkt, Musikgeschichtesind sind fünf völlig unterschiedliche Gebiete der musikalischen Theorie. Sie sind für Gesangs- bzw. Instrumentalunterricht mittelbar oder unmittelbar anwendbar und von grundlegender Bedeutung.

Im Laufe meiner gesangspädagogischen Tätigkeit erlebe ich immer wieder, wie sich Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger direkt gegen die theoretische Seite der Musik „wehren“. Die Palette der Ausreden ist groß. Sie reicht von „Ja, ich weiß, aber…“ bis „Nein! So etwas brauche ich nicht!“… oder sogar „Ich will es nicht! Die Theorie macht die Musik kaputt!“

Zu singen, ohne „ein bisschen Theorie“ zu lernen, ist für mich wie die Aufzucht musikalischer Analphabeten. Schließlich fällt auch niemandem ein, in einer Sprachschule Sprachen lernen zu wollen, ohne sie lesen oder schreiben zu können oder Satzbau und Grammatik zu verstehen! Daher bleibe ich standhaft. Ich werde nicht müde, zu erklären, dass die Abwehr nur Folge von Unwissenheit ist und Ausreden bei mir nicht ziehen. Die Theorie schreibt nicht vor, wie die Musik funktionieren soll. Sie beschreibt vielmehr das, was in der Musik gut funktioniert. Erst war die Musik da, dann folgte ihr die Theorie als eine Art Gebrauchsanweisung nach. Zwar schaffen wir es, ein Ikea-Regal ohne eine Gebrauchsanweisung zusammen zu bauen. Aber es dauert viel länger und wir sind uns nie 100% sicher, ob auch alles richtig ist.

Bei den musiktheoretischen Fächern ist mein Haltung klar: Sie sind – fach- und mengenabhängig – ein Muss! 

Gehörbildung

Ein Pianist drückt eine Taste und der Ton ist, wenn das Klavier gestimmt ist – sauber. Wenn ein Mensch mit einem unsensiblen musikalischen Gehör einen Ton singt, kann er schon recht falsch klingen. Gehörbildung ist also nichts anderes als das Stimmen des musikalischen Gehörs. Es ist folglich vom Gesang auch nicht zu trennen. Man kann die Gehörbildung in unterschiedlichsten Formen betreiben. Die Art, wie man sie in der klassischen Musik betreibt, ist systematisch und effektiv und darum auch zu empfehlen.

Harmonielehre

Die Harmonielehre ist das Landschaftsbild des musikalischen Wohlklangs. Sie beschreibt, was die vergangenen Generationen der Musiker als Wohlklang empfunden haben und öffnet uns damit die Tür zum Neuen.

Kontapunkt, Musiktheorie, Musikgeschichte

Kontrapunkt ist die theoretische, deskriptive Seite der polyphonen Musik. Sie beschreibt und zeigt uns, wie schön die Gegensätze in der Musik miteinander harmonieren können, und wie gut unterschiedliche Melodien nebeneinander und miteinander Musik bilden können. Unter dem Sammelbegriff Musiktheorie sind jene „Kleinigkeiten“ zusammengefasst, die zu klein sind, um alleine ein Fach zu füllen. Trotzdem dienen sie als Grundlage für viele andere Bereiche. So erklärt beispielsweise die Theorie die Musiknotation inklusive Noten, Tempi, Dynamik und Artikulation. Der Begriff Musikgeschichte ist selbsterklärend. In der Musik ist es, wie in den anderen Bereichen auch – nur wer die Vergangenheit kennt und schätzt, kann ihre Fehler vermeiden und die Zukunft gut gestalten.

Neben den als „Pflichtprogramm“ in meinen Gesangsunterricht eingebetteten Ergänzungsfächern biete ich diese auch davon getrennt als Einzel- oder Gruppenunterricht an.

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Miklós Klajn, Ergänzungsfächer und Musiktheorie